Pfarrgemeinde Ss. Bartholomäus u. Johannes d. T. beginnt Gottesdienste voraussichtlich ab 23./24. Mai 2020

 

Einen-Müssingen/Milte. Die Bistümer in NRW haben sich mit der Landesregierung auf Maßnahmen verständigt, nach denen ab dem 1. Mai Gottesdienste mit Öffentlichkeit gefeiert werden können. In der Mitteilung zu den Rahmenbedingungen heißt es: „Vor allem in den größeren Kirchen …“ Nun gehören die Gotteshäuser in der Katholischen Kirchengemeinde Ss. Bartholomäus & Johannes der Täufer eher zu den kleineren Kirchen. Den örtlichen Gegebenheiten entsprechend könnten unter Beachtung der Mindestabstandsregel 20 Personen an einem Gottesdienst teilnehmen. Das erscheint im Vergleich zu den normalen Gottesdienstbesuchern wenig und würde in der Praxis bedeuten, mehr Personen auszuschließen als zur Mitfeier zulassen zu können. Allein diese Perspektive vermittelt ein mulmiges Gefühl. Hinzu kommen die Vorkehrungen zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen, die den Mitfeiernden einiges an Kraft, Geduld und Organisation abverlangen.

 

Im Gespräch kamen die Mitglieder im Pfarreiratsvorstand als auch das Seelsorgeteam darin überein, dass man den Schritt hin zu den gemeinschaftlichen Gottesdiensten mit Bedacht und Behutsamkeit gehen wolle. Aus diesem Grund möchten sich die Verantwortlichen eine zusätzliche Frist einräumen, um die Voraussetzungen für die Feier von Gottesdiensten in den kleinen Gruppen schaffen zu können. So wurde für die Kirchengemeinde in Einen-Müssingen und Milte erwogen, frühestens am 23./24. Mai zu Wortgottesdiensten einzuladen. Die Zeit bis zum 23./24. Mai wolle man auch nutzen, um Gemeindemitglieder für die Aufgabe, Menschen in den Kirchen zu den Feiern willkommen zu heißen und zu ihren Plätzen zu führen, zu gewinnen. Außerdem wird auf die Gottesdienstangebote in den Nachbargemeinden mit den größeren Raumkapazitäten hingewiesen.   

 

An den getroffenen Überlegungen wird deutlich, dass derzeit von einer Rückkehr zur  Normalität eines Gottesdienst- und Gemeindelebens noch nicht gesprochen werden kann. Darüber hinaus geben wir den Gläubigen aus Risikogruppen zu bedenken, dass sie nach Möglichkeit bis auf Weiteres auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten. Mit dem Hinweis auf die Angebote (TV, Radio, Streamingdienste u.a.m.) kann der Schmerz, den Menschen im Verzicht auf ihren gewohnten Sonntagsgottesdienst empfinden, nur unwesentlich gemildert werden. Gleichwohl können wir mit den Kirchräumen, die tagsüber geöffnet sind, Menschen im Gefühl stärken, im Glauben eine Beheimatung zu finden: im Gebet, in der Achtsamkeit und gelebten Solidarität.

 

 

 

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